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Methodische Vorbemerkungen

Bautätigkeitsstatistik

Die Bautätigkeitsstatistik (Hochbau) erfasst die genehmigungs- oder zustimmungsbedürftigen Baumaßnahmen, bei denen Wohn- oder Nutzraum zu- oder abgeht, baulich verändert oder einem anderen Verwendungszweck zugeführt wird oder durch baupolizeiliche Maßnahmen, Schadensfälle oder Abbruch verloren geht. Baumaßnahmen unter 350 m³ umbauten Raumes oder unter 18 000 Euro Bauaufwand, bei denen kein Wohnraum zu- oder abgeht, werden nicht erfasst. Die statistischen Ermittlungen beziehen sich einerseits auf die von den Bauämtern erteilten Baugenehmigungen für Gebäude und Wohnungen, andererseits nach Abschluss der Baumaßnahmen bzw. Ingebrauchnahme des Gebäudes auf die Baufertigstellungen. Genehmigte, zum Teil begonnene, also noch nicht fertig gestellte Bauvorhaben werden am Ende eines jeden Jahres durch die Bauüberhangserhebung erfasst, die zugleich Auskunft über den erreichten Bauzustand gibt.

Wohnungswesen

Der Fortschreibung des Wohnungsbestands liegen die Ausgangsdaten der auf den 31.12.1986 zurückgerechneten Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung vom Mai 1987 zu Grunde, die mit Hilfe der Ergebnisse der jährlichen Bautätigkeitsstatistik (Rohzugang abzüglich der Abgänge) und der Veränderungsmeldungen über die von den ausländischen Streitkräften beanspruchten Wohnungen ergänzt werden.