| Jahr | Insgesamt | davon mit ... Kind(ern) | ||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 oder
mehr |
||
| 1976 | 982 | 464 | 348 | 171 |
| 1980 | 979 | 474 | 360 | 145 |
| 1985 | 962 | 486 | 355 | 121 |
| 1990 | 962 | 503 | 351 | 108 |
| 1993 | 975 | 507 | 364 | 105 |
| 1994 | 973 | 506 | 361 | 106 |
| 1995 | 967 | 503 | 359 | 105 |
| 1996 | 950 | 493 | 350 | 107 |
| 1997 | 954 | 490 | 350 | 114 |
| 1998 | 945 | 475 | 355 | 115 |
| 1999 | 935 | 466 | 354 | 115 |
| 2000 | 942 | 470 | 359 | 113 |
| 2001 | 927 | 469 | 349 | 110 |
| 2002 | 936 | 475 | 355 | 106 |
| 2003 | 929 | 476 | 342 | 111 |
| 2004 | 928 | 470 | 344 | 115 |
| 2005 | 921 | 461 | 348 | 113 |
| 2006 | 913 | 461 | 341 | 111 |
| 2007 | 918 | 472 | 334 | 111 |
| 2008 | 918 | 479 | 333 | 106 |
| 2009 | 905 | 466 | 332 | 107 |
| 2010 | 904 | 469 | 332 | 103 |
| 2011 | 896 | 462 | 334 | 100 |
Die Familie im „statistischen Sinn“ umfasst im Mikrozensus – abweichend von früheren Veröffentlichungen – alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, d.h. Ehepaare, nichteheliche (gegengeschlechtliche) und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie alleinerziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt. Einbezogen sind in diesen Familienbegriff – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder ohne Altersbegrenzung. Damit besteht eine „statistische“ Familie immer aus zwei Generationen (Zwei-Generationen-Regel): Eltern/-teile und im Haushalt lebende ledige Kinder.
Kinder, die noch gemeinsam mit den Eltern in einem Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, sowie Kinder, die nicht mehr ledig sind oder mit einem/r Partner/in in einer Lebensgemeinschaft leben, werden im Mikrozensus nicht der Herkunftsfamilie zugerechnet, sondern zählen statistisch als eigene Familie bzw. Lebensform.
Nicht zu den „statistischen“ Familien zählen im Mikrozensus Paare – Ehepaare und Lebensgemeinschaften – ohne Kinder sowie Alleinstehende. Hierzu gehören alle Frauen und Männer, die noch keine Kinder haben, deren Kinder noch im Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, deren Kinder nicht mehr ledig oder Partner/in einer Lebensgemeinschaft sind, sowie Frauen und Männer, die niemals Kinder versorgt haben, also dauerhaft kinderlos waren. Ein Anstieg der Lebensformen ohne Kinder bzw. ein Rückgang der Familien ist daher nicht automatisch mit einer Zunahme von dauerhaft Kinderlosen gleichzusetzen.
Ledige Personen ohne Lebenspartner/in und ohne eigene Kinder im Haushalt, die mit mindestens einem Elternteil in einer Familie zusammen leben. Als Kinder gelten im Mikrozensus – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder, sofern die zuvor genannten Voraussetzungen vorliegen. Eine Altersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht.
Kinder, die noch gemeinsam mit den Eltern in einem Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, nicht mehr ledig sind oder mit einer Partner/in in einer Lebensgemeinschaft leben, werden nicht der Herkunftsfamilie zugerechnet, sondern zählen statistisch als eigene Familie bzw. Lebensform.