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Ausgewählte Daten für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen 1990 bis 2011

 Jahr  Einrichtungen  Aufgestellte
Betten
 Fallzahl  Pflegetage  Bettenausnutzung
in %
 Verweildauer
in Tagen
1990 161 22 604 224 687 7 358 818 89,2 32,8
1991 160 22 623 233 361 7 618 230 92,3 32,6
1992 157 23 013 246 856 7 847 821 93,2 31,8
1993 158 23 366 248 854 7 961 293 93,3 32,0
1994 163 24 215 253 278 8 241 928 93,3 32,5
1995 165 24 485 260 049 8 213 125 91,9 31,6
1996 159 24 010 246 164 7 633 522 86,9 31,0
1997 145 22 079 168 001 4 926 997 61,1 29,3
1998 139 21 418 171 455 4 726 922 60,5 27,6
1999 133 20 835 183 725 5 174 862 68,0 28,2
2000 129 20 285 201 430 5 557 368 74,9 27,6
2001 131 19 941 204 828 5 545 609 76,2 27,1
2002 126 19 560 203 505 5 471 836 76,6 26,9
2003 120 19 104 187 105 5 124 661 73,5 27,4
2004 112 17 960 172 031 4 748 333 72,2 27,6
2005 111 17 807 167 975 4 617 442 71,0 27,5
2006 110 17 658 167 775 4 610 150 71,5 27,5
2007 110 17 299 179 975 4 873 927 77,2 27,1
2008 104 17 188 185 489 4 954 761 78,8 26,7
2009 104 17 237 184 520 5 013 759 79,7 27,2
2010 103 17 113 183 796 4 978 067 79,7 27,1
2011 102 16 958 180 425 4 895 158 79,1 27,1

Begriffserläuterungen

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

sind Einrichtungen gemäß § 107 Abs. 2 Sozialgesetzbuch V. Buch (SGB V), die der stationären Behandlung der Patienten/Patientinnen dienen, um eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen oder einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken (Vorsorge) oder eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern oder im Anschluss an Krankenhausbehandlung den dabei erzielten Behandlungserfolg zu sichern oder zu festigen, auch mit dem Ziel, einer drohenden Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vorzubeugen, sie nach Eintritt zu beseitigen, zu bessern oder eine Verschlimmerung zu verhüten (Rehabilitation), wobei Leistungen der aktivierenden Pflege nicht von den Krankenkassen übernommen werden dürfen, fachlich-medizinisch unter ständiger ärztlicher Verantwortung und unter Mitwirkung von besonders geschultem Personal darauf eingerichtet sind, den Gesundheitszustand der Patienten/Patientinnen nach einem ärztlichen Behandlungsplan vorwiegend durch Anwendung von Heilmitteln einschließlich Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Sprachtherapie oder Arbeits- und Beschäftigungstherapie, ferner durch andere geeignete Hilfen, auch durch geistige und seelische Einwirkungen, zu verbessern und den Patienten/Patientinnen bei der Entwicklung eigener Abwehr- und Heilungskräfte zu helfen, und in denen die Patienten/Patientinnen untergebracht und verpflegt werden können.

Nutzungsgrad der Betten

Der Nutzungsgrad gibt in vom Hundert die Auslastung der jeweiligen Betten der Krankenhäuser bzw. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen an. Die Auslastungskennziffern werden dabei nach der folgenden Formel berechnet:

Nutzungsgrad der aufgestellten Betten = (Berechnungs- und Belegungstage / (aufgestellte Betten x Tage im Jahr)) x 100

 

Verweildauer

Die Verweildauer gibt die Zahl der Tage an, die ein Patient durchschnittlich in stationärer Behandlung verbringt. Dabei wird zwischen einer fachabteilungs- und einer einrichtungsbezogenen Verweildauer unterschieden.

Die Verweildauer ergibt sich aus den Berechnungs- und Belegungstagen sowie der Fallzahl der jeweiligen Fachabteilung bzw. der Einrichtungen wie folgt:

Verweildauer = Berechnungs- und Belegungstage / Fallzahl