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Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige in Hessen 1983 bis 2007

 Jahr  Steuer-
pflichtige
 Gesamtbetrag der Einkünfte  Einkommen  Zu versteuerndes
Einkommen
 Festgesetzte
Steuern
 insgesamt  je Steuerpflichtigen
 1000 Euro  Euro  1000 Euro
1983 2 009 845 40 331 887 20 067 33 003 712 32 646 108 7 578 453
1986 2 083 877 46 295 623 22 216 38 651 854 37 429 785 9 129 758
1989 2 154 052 55 648 982 25 835 46 925 269 45 201 188 11 030 646
1992 2 168 854 67 309 562 31 034 57 955 249 55 298 177 12 619 903
1995 2 144 057 69 604 105 32 464 58 687 365 55 969 208 12 736 519
1998 2 168 616 74 955 578 34 564 63 830 805 63 200 294 15 043 764
2001 2 239 548 83 211 892 37 156 72 686 142 71 429 704 16 779 331
2004 2 727 097 88 901 915 32 599 77 366 254 75 704 695 16 461 694
2007 2 940 597 101 626 517 34 560 90 523 597 88 883 158 19 016 709

Begriffserläuterungen zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007

Steuerpflichtige

Unter den Steuerpflichtigen werden unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige (Pflichtveranlagte) und Lohnsteuerpflichtige (Nicht- oder Antragsveranlagte) zusammen nachgewiesen. Die Zählung der Steuerpflichtigen erfolgt je Alleinstehenden oder je getrennt veranlagten Ehegatten bzw. je zusam-menveranlagten Ehepaar.

Summe der Einkünfte, Gesamtbetrag der Einkünfte, Einkommen und zu versteuerndes Einkommen

Das folgende Schema zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens klärt die Bedeutung der einzelnen Begriffe und deren Zusammenhang:
Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
+ Einkünfte aus Gewerbebetrieb
+ Einkünfte aus selbständiger Arbeit
+ Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
+ Einkünfte aus Kapitalvermögen
+ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
+ Sonstige Einkünfte
= Summe der Einkünfte aus den Einkunftsarten
+ Hinzurechnungsbetrag (§ 52 Abs. 3 Satz 3 EStG, sowie § 8 Abs. 5 Satz 2 AIG)
= Summe der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 EStG)
– Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG)
– Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG)
– Freibetrag für Land- und Forstwirte (§ 13 Abs. 3 EStG)
= Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 Satz 1 EStG)
– Verlustabzug nach § 10d EStG
– Sonderausgaben (§§ 10, 10a, 10b, 10c EStG)
– außergewöhnliche Belastungen (§§ 33 bis 33c EStG)
– Steuerbegünstigung der zu Wohnzwecken genutzten Wohnungen, Gebäude und Baudenkmale sowie der schutzwürdigen Kulturgüter (§§ 10e bis 10i EStG, 52 Abs. 21 Satz 6 EStG i.d.F. vom 16.04.1997, BGBl I S. 821 und § 7 FördG)
+ zuzurechnendes Einkommen gemäß § 15 Abs. 1 AStG
= Einkommen (§ 2 Abs. 4 EStG)
– Freibeträge für Kinder (§§ 31, 32 Abs. 6 EStG)
– Härteausgleich nach (§ 46 Abs. 3 EStG, § 70 EStDV)
= zu versteuerndes Einkommen (§ 2 Abs. 5 EStG)

Festgesetzte Steuern

Die festgesetzten Steuern umfassen die Einkommensteuer der Einkommensteuerpflichtigen (Pflichtveranlagte) und die Jahreslohnsteuer der Lohnsteuerpflichtigen (Nicht- oder Antragsveranlagte).

Zur Ermittlung der festgesetzten Steuern wird folgende Berechnung vorgenommen:

Steuerbetrag

a) nach (§ 32a Abs. 1, 5, § 50 Abs. 3 EStG)
oder
b) nach dem bei Anwendung des Progressionsvorbehalts (§ 32b EStG) oder des aus der Steuersatzbegrenzung ergebenden Steuersatzes
+ Steuer aufgrund der Berechnung nach den §§ 34, 34b EStG
= tarifliche Einkommensteuer (§ 32a Abs. 1, 5 EStG)
– Minderungsbetrag nach Punkt 11 Ziffer 2 des Schlussprotokolls zu Artikel 23 DBA Belgien in der durch Artikel 2 des Zusatzabkommens vom 5.11.2002 geänderten Fassung (BGBl 2003 I, S. 1615)
– ausländische Steuern nach § 34c Abs. 1 und 6 EStG, § 12 AStG
– Steuerermäßigung nach § 35 EStG
– Steuerermäßigung für Steuerpflichtige mit Kindern bei Inanspruchnahme erhöhter Absetzungen für Wohngebäude oder der Steuerbegünstigungen für eigengenutztes Wohneigentum (§ 34f Abs. 1, 2 EStG)
– Steuerermäßigung bei Zuwendungen an politische Parteien und unabhängige Wählervereinigungen (§ 34g EStG)
– Steuerermäßigung nach § 34f Abs. 3 EStG
– Steuerermäßigung nach § 35a EStG
+ Steuern nach § 34c Abs. 5 EStG
+ Nachsteuern nach § 10 Abs. 5 EStG i.V.m. §§ 30, 31 EStDV
+ Zuschlag nach § 3 Abs. 4 Satz 2 Forstschäden-Ausgleichsgesetz
+ Anspruch auf Zulage für Altersvorsorge nach § 10a Abs. 2 EStG
+ Kindergeld oder vergleichbare Leistungen, soweit in den Fällen des § 31 EStG das Einkommen um Freibeträge für Kinder gemindert wurde
= festgesetzte Einkommensteuer (§ 2 Abs. 6 EStG)

Bruttolohn

Als Bruttolohn werden die auf der Lohnsteuerkarte bzw. der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung eingetragenen Arbeitslöhne erfasst. Im einzelnen sind dies u. a. Gehälter, Löhne, Provisionen, Ver-sorgungsbezüge, Ruhe-, Warte-, Witwen- und Waisengelder (ohne Kürzung um Arbeitnehmer-Freibetrag und Werbungskosten).

Verlustfälle

Um Verlustfälle handelt es sich, wenn die Veranlagung einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte aufweist.