| Einkunftsart | Steuerpflichtige | Gesamtbetrag der Einkünfte 1000 Euro |
|---|---|---|
| Land- und Forstwirtschaft | 13 893 | 395 140 |
| Gewerbebetrieb | 152 918 | 8 713 203 |
| Selbständiger Arbeit | 67 826 | 5 734 814 |
| Nichtselbständiger Arbeit | 2 449 517 | 81 334 016 |
| Kapitalvermögen | 36 006 | 1 358 466 |
| Vermietung und Verpachtung | 39 738 | 1 542 216 |
| Sonstige Einkünfte | 180 699 | 2 548 662 |
Das folgende Schema zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens klärt die
Bedeutung der einzelnen Begriffe und deren Zusammenhang:
Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
+ Einkünfte aus Gewerbebetrieb
+ Einkünfte aus selbständiger Arbeit
+ Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
+ Einkünfte aus Kapitalvermögen
+ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
+ Sonstige Einkünfte
= Summe der Einkünfte aus den Einkunftsarten
+ Hinzurechnungsbetrag (§ 52 Abs. 3 Satz 3 EStG, sowie § 8 Abs. 5 Satz 2 AIG)
= Summe der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 EStG)
– Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG)
– Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG)
– Freibetrag für Land- und Forstwirte (§ 13 Abs. 3 EStG)
= Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 Satz 1 EStG)
– Verlustabzug nach § 10d EStG
– Sonderausgaben (§§ 10, 10a, 10b, 10c EStG)
– außergewöhnliche Belastungen (§§ 33 bis 33c EStG)
– Steuerbegünstigung der zu Wohnzwecken genutzten Wohnungen, Gebäude und
Baudenkmale sowie der schutzwürdigen Kulturgüter (§§ 10e bis 10i EStG, 52 Abs.
21 Satz 6 EStG i.d.F. vom 16.04.1997, BGBl I S. 821 und § 7 FördG)
+ zuzurechnendes Einkommen gemäß § 15 Abs. 1 AStG
= Einkommen (§ 2 Abs. 4 EStG)
– Freibeträge für Kinder (§§ 31, 32 Abs. 6 EStG)
– Härteausgleich nach (§ 46 Abs. 3 EStG, § 70 EStDV)
= zu versteuerndes Einkommen (§ 2 Abs. 5 EStG)
Die festgesetzten Steuern umfassen die Einkommensteuer der Einkommensteuerpflichtigen (Pflichtveranlagte) und die Jahreslohnsteuer der Lohnsteuerpflichtigen (Nicht- oder Antragsveranlagte).
Zur Ermittlung der festgesetzten Steuern wird folgende Berechnung
vorgenommen:
Als Bruttolohn werden die auf der Lohnsteuerkarte bzw. der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung eingetragenen Arbeitslöhne erfasst. Im einzelnen sind dies u. a. Gehälter, Löhne, Provisionen, Ver-sorgungsbezüge, Ruhe-, Warte-, Witwen- und Waisengelder (ohne Kürzung um Arbeitnehmer-Freibetrag und Werbungskosten).
Um Verlustfälle handelt es sich, wenn die Veranlagung einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte aufweist.