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Erwerbstätige nach der Stellung im Beruf in Hessen

Jahr Insge-
samt
in 1000
davon
Selbst-
ständige
Mithelfende
Familien-
angehörige
Beamte Angestellte* Arbeiter** Auszubil-
dende***
%
1950 2 013 15,4 16,2 4,1 17,0 47,3
1961 2 332 12,1 11,2 5,7 26,3 44,6
1970 2 402 9,2 5,8 7,5 33,7 43,9
1980 2 446 8,0 2,7 8,7 40,4 40,3
1990 2 708 8,7 1,9 8,1 46,9 34,5
1991 2 727 9,1 1,6 7,9 47,2 34,4
1992 2 769 9,0 1,7 7,9 48,6 32,9
1993 2 731 9,0 1,4 8,1 49,3 32,2
1994 2 696 9,6 1,6 7,9 49,9 31,0
1995 2 680 9,9 1,3 7,8 50,3 30,6
1996 2 689 10,3 1,1 7,7 50,0 31,0
1997 2 658 10,8 1,2 7,5 51,0 29,5
1998 2 664 10,8 1,1 7,2 51,4 29,6
1999 2 703 10,5 1,0 6,8 51,6 30,1
2000 2 751 10,6 0,8 6,3 51,7 30,5
2001 2 807 10,7 1,1 6,1 54,1 28,0
2002 2 784 10,6 1,0 6,1 55,6 26,7
2003 2 743 11,1 1,2 6,1 55,9 25,7
2004 2 702 11,3 1,2 6,1 54,1 27,4
2005 2 761 11,8 1,0 6,1 55,6 25,4
2006 2 803 11,9 0,9 5,6 57,3 24,3
2007 2 832 11,0 0,9 5,6 56,5 26,0
2008 2 872 10,7 0,8 5,4 59,3 23,7
2009 2 882 11,4 0,7 5,4 60,1 22,4
2010 2 903 11,2 0,5 5,4 60,9 22,1
2011 2 954 11,5 0,6 5,2 60,8 22,0
2012 2 965 11,7 0,5 5,3 60,4 18,4 3,7
2013 3 007 11,3 0,5 5,1 62,1 17,2 3,7
2014 2 990 10,9 0,5 5,0 63,8 16,2 3,7
* Bis 2011 einschl. Auszubildende in anerkannten kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufen.
** Bis 2011 einschl. Auszubildende in anerkannten gewerblichen Ausbildungsberufen.
*** Auszubildende in kaufmännischen, technischen und gewerblichen Ausbildungsberufen.

Begriffserläuterungen

Beteiligung am Erwerbsleben

Danach sind Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) und Nichterwerbspersonen zu unterscheiden (so genanntes "Erwerbskonzept").

Als Erwerbstätige werden alle Personen gezählt, die eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit und der Bedeutung dieser Tätigkeit für den Lebensunterhalt.

Als Erwerbslose gelten Personen ohne Arbeitsverhältnis, die sich um eine Arbeitsstelle bemühen, unabhängig davon, ob sie beim Arbeitsamt als Arbeitslose gemeldet sind.

Alle nicht im Erwerbsleben stehenden Personen (z. B. Schulkinder, Nur-Rentner, Nur-Hausfrauen) werden als Nichterwerbspersonen bezeichnet.

Stellung im Beruf

Unter der "Stellung im Beruf" wird die Zugehörigkeit zu einer der folgenden Kategorien verstanden:

Angestellte

Angestellte sind alle nicht beamteten Gehaltsempfänger. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb und nicht die Art des Versicherungsverhältnisses bzw. der Mitgliedschaft in einer Rentenversicherung für Angestellte entscheidend. Leitende Angestellte sind ebenfalls Angestellte, sofern sie nicht Miteigentümer sind. Zu den Angestellten zählen auch die Zivildienstleistenden.

Arbeiter

Als Arbeiter gelten alle Lohnempfänger, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode. Es ist auch unerheblich, ob es sich um Facharbeiter, angelernte Arbeiter oder Hilfsarbeiter handelt. Ebenfalls zu den Arbeitern zählen Heimarbeiter und Hausgehilfinnen.

Auszubildende

Hierbei handelt es sich um Personen, die in einer praktischen Berufsausbildung stehen. Den Auszubildenden in kaufmännischen, technischen und gewerblichen Lehrberufen werden Anlernlinge, Praktikanten und Volontäre mit entsprechender Tätigkeit gleichgestellt.

Beamte

Hierzu zählen alle Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis des Bundes, der Länder, der Gemeinden und sonstiger Körperschaften des öffentlichen Rechts stehen (einschl. der Beamtenanwärter und der Beamten im Vorbereitungsdienst). Den Beamten werden neben den Richtern auch Soldaten zugeordnet. Nicht als Beamte gezählt werden Beamte im Ruhestand und Personen, die Berufsbezeichnungen wie "Versicherungsbeamter oder "Bankbeamter" führen, ohne in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zu stehen.

Selbstständige

Zu diesen gehören tätige Eigentümer, Miteigentümer oder Pächter eines Unternehmens, selbstständige Handwerker, selbstständige Handelsvertreter usw., also auch die freiberuflich Tätigen, nicht jedoch Personen, die in einem arbeitsrechtlichen Verhältnis stehen und lediglich innerhalb ihres Arbeitsbereiches selbstständig disponieren können (z. B. selbstständige Filialleiterin). Zu den Selbstständigen zählen auch Hausgewerbetreibende und Zwischenmeister, die mit fremden Hilfskräften in eigener Arbeitsstätte im Auftrag von Gewerbetreibenden Arbeit an Heimarbeiter weitergeben oder Waren herstellen und bearbeiten.