| Jahr | Insge-
samt in 1000 |
davon | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Selbst-
ständige |
Mithelfende
Familien- angehörige |
Beamte | Angestellte* | Arbeiter** | ||
| % | ||||||
| 1950 | 2 013 | 15,4 | 16,2 | 4,1 | 17,0 | 47,3 |
| 1961 | 2 332 | 12,1 | 11,2 | 5,7 | 26,3 | 44,6 |
| 1970 | 2 402 | 9,2 | 5,8 | 7,5 | 33,7 | 43,9 |
| 1980 | 2 446 | 8,0 | 2,7 | 8,7 | 40,4 | 40,3 |
| 1990 | 2 708 | 8,7 | 1,9 | 8,1 | 46,9 | 34,5 |
| 1991 | 2 727 | 9,1 | 1,6 | 7,9 | 47,2 | 34,4 |
| 1992 | 2 769 | 9,0 | 1,7 | 7,9 | 48,6 | 32,9 |
| 1993 | 2 731 | 9,0 | 1,4 | 8,1 | 49,3 | 32,2 |
| 1994 | 2 696 | 9,6 | 1,6 | 7,9 | 49,9 | 31,0 |
| 1995 | 2 680 | 9,9 | 1,3 | 7,8 | 50,3 | 30,6 |
| 1996 | 2 689 | 10,3 | 1,1 | 7,7 | 50,0 | 31,0 |
| 1997 | 2 658 | 10,8 | 1,2 | 7,5 | 51,0 | 29,5 |
| 1998 | 2 664 | 10,8 | 1,1 | 7,2 | 51,4 | 29,6 |
| 1999 | 2 703 | 10,5 | 1,0 | 6,8 | 51,6 | 30,1 |
| 2000 | 2 751 | 10,6 | 0,8 | 6,3 | 51,7 | 30,5 |
| 2001 | 2 807 | 10,7 | 1,1 | 6,1 | 54,1 | 28,0 |
| 2002 | 2 784 | 10,6 | 1,0 | 6,1 | 55,6 | 26,7 |
| 2003 | 2 743 | 11,1 | 1,2 | 6,1 | 55,9 | 25,7 |
| 2004 | 2 702 | 11,3 | 1,2 | 6,1 | 54,1 | 27,4 |
| 2005 | 2 761 | 11,8 | 1,0 | 6,1 | 55,6 | 25,4 |
| 2006 | 2 803 | 11,9 | 0,9 | 5,6 | 57,3 | 24,3 |
| 2007 | 2 832 | 11,0 | 0,9 | 5,6 | 56,5 | 26,0 |
| 2008 | 2 872 | 10,7 | 0,8 | 5,4 | 59,3 | 23,7 |
| 2009 | 2 882 | 11,4 | 0,7 | 5,4 | 60,1 | 22,4 |
| 2010 | 2 903 | 11,2 | 0,5 | 5,4 | 60,9 | 22,1 |
Danach sind Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) und Nichterwerbspersonen zu unterscheiden (so genanntes "Erwerbskonzept").
Als Erwerbstätige werden alle Personen gezählt, die eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit und der Bedeutung dieser Tätigkeit für den Lebensunterhalt.
Als Erwerbslose gelten Personen ohne Arbeitsverhältnis, die sich um eine Arbeitsstelle bemühen, unabhängig davon, ob sie beim Arbeitsamt als Arbeitslose gemeldet sind.
Alle nicht im Erwerbsleben stehenden Personen (z. B. Schulkinder, Nur-Rentner, Nur-Hausfrauen) werden als Nichterwerbspersonen bezeichnet.
Unter der "Stellung im Beruf" wird die Zugehörigkeit zu einer der folgenden Kategorien verstanden:
Angestellte
Angestellte sind alle nicht beamteten Gehaltsempfänger. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb und nicht die Art des Versicherungsverhältnisses bzw. der Mitgliedschaft in einer Rentenversicherung für Angestellte entscheidend. Leitende Angestellte sind ebenfalls Angestellte, sofern sie nicht Miteigentümer sind. Zu den Angestellten zählen auch die Zivildienstleistenden.
Arbeiter
Als Arbeiter gelten alle Lohnempfänger, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode. Es ist auch unerheblich, ob es sich um Facharbeiter, angelernte Arbeiter oder Hilfsarbeiter handelt. Ebenfalls zu den Arbeitern zählen Heimarbeiter und Hausgehilfinnen.
Auszubildende
Hierbei handelt es sich um Personen, die in einer praktischen Berufsausbildung stehen. Den Auszubildenden in kaufmännischen, technischen und gewerblichen Lehrberufen werden Anlernlinge, Praktikanten und Volontäre mit entsprechender Tätigkeit gleichgestellt.
Beamte
Hierzu zählen alle Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis des Bundes, der Länder, der Gemeinden und sonstiger Körperschaften des öffentlichen Rechts stehen (einschl. der Beamtenanwärter und der Beamten im Vorbereitungsdienst). Den Beamten werden neben den Richtern auch Soldaten zugeordnet. Nicht als Beamte gezählt werden Beamte im Ruhestand und Personen, die Berufsbezeichnungen wie "Versicherungsbeamter oder "Bankbeamter" führen, ohne in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zu stehen.
Selbstständige
Zu diesen gehören tätige Eigentümer, Miteigentümer oder Pächter eines Unternehmens, selbstständige Handwerker, selbstständige Handelsvertreter usw., also auch die freiberuflich Tätigen, nicht jedoch Personen, die in einem arbeitsrechtlichen Verhältnis stehen und lediglich innerhalb ihres Arbeitsbereiches selbstständig disponieren können (z. B. selbstständige Filialleiterin). Zu den Selbstständigen zählen auch Hausgewerbetreibende und Zwischenmeister, die mit fremden Hilfskräften in eigener Arbeitsstätte im Auftrag von Gewerbetreibenden Arbeit an Heimarbeiter weitergeben oder Waren herstellen und bearbeiten.