Direkt zum Inhalt
:: Startseite / Erwerbstätigkeit / Landesdaten / Erwerbstätige Einkommensgruppen

Erwerbstätige in Hessen 2014 nach der Stellung im Beruf und Einkommensgruppen

(in 1000)
Stellung im Beruf Nettoeinkommen von ... bis ... Euro
unter 500 500 700 900 1100 1300 2000
oder
mehr
bis unter
700 900 1100 1300 2000
Selbstständige (ohne mithelfende Familienangehörige) 24 12 13 21 18 65 161
Beamte / / / / / 20 119
Angestellte 135 70 107 132 167 567 725
Arbeiter 51 25 33 43 47 176 109
Auszubildende 32 43 23 (8) / / /
Insgesamt 245 152 178 208 239 832 1117

Begriffserläuterungen

Beteiligung am Erwerbsleben

Danach sind Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) und Nichterwerbspersonen zu unterscheiden (so genanntes "Erwerbskonzept").

Als Erwerbstätige werden alle Personen gezählt, die eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit und der Bedeutung dieser Tätigkeit für den Lebensunterhalt.

Als Erwerbslose gelten Personen ohne Arbeitsverhältnis, die sich um eine Arbeitsstelle bemühen, unabhängig davon, ob sie beim Arbeitsamt als Arbeitslose gemeldet sind.

Alle nicht im Erwerbsleben stehenden Personen (z. B. Schulkinder, Nur-Rentner, Nur-Hausfrauen) werden als Nichterwerbspersonen bezeichnet.

Stellung im Beruf

Unter der "Stellung im Beruf" wird die Zugehörigkeit zu einer der folgenden Kategorien verstanden:

Angestellte

Angestellte sind alle nicht beamteten Gehaltsempfänger. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb und nicht die Art des Versicherungsverhältnisses bzw. der Mitgliedschaft in einer Rentenversicherung für Angestellte entscheidend. Leitende Angestellte sind ebenfalls Angestellte, sofern sie nicht Miteigentümer sind. Zu den Angestellten zählen auch die Zivildienstleistenden.

Arbeiter

Als Arbeiter gelten alle Lohnempfänger, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode. Es ist auch unerheblich, ob es sich um Facharbeiter, angelernte Arbeiter oder Hilfsarbeiter handelt. Ebenfalls zu den Arbeitern zählen Heimarbeiter und Hausgehilfinnen.

Auszubildende

Hierbei handelt es sich um Personen, die in einer praktischen Berufsausbildung stehen. Den Auszubildenden in kaufmännischen, technischen und gewerblichen Lehrberufen werden Anlernlinge, Praktikanten und Volontäre mit entsprechender Tätigkeit gleichgestellt.

Beamte

Hierzu zählen alle Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis des Bundes, der Länder, der Gemeinden und sonstiger Körperschaften des öffentlichen Rechts stehen (einschl. der Beamtenanwärter und der Beamten im Vorbereitungsdienst). Den Beamten werden neben den Richtern auch Soldaten zugeordnet. Nicht als Beamte gezählt werden Beamte im Ruhestand und Personen, die Berufsbezeichnungen wie "Versicherungsbeamter oder "Bankbeamter" führen, ohne in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zu stehen.

Selbstständige

Zu diesen gehören tätige Eigentümer, Miteigentümer oder Pächter eines Unternehmens, selbstständige Handwerker, selbstständige Handelsvertreter usw., also auch die freiberuflich Tätigen, nicht jedoch Personen, die in einem arbeitsrechtlichen Verhältnis stehen und lediglich innerhalb ihres Arbeitsbereiches selbstständig disponieren können (z. B. selbstständige Filialleiterin). Zu den Selbstständigen zählen auch Hausgewerbetreibende und Zwischenmeister, die mit fremden Hilfskräften in eigener Arbeitsstätte im Auftrag von Gewerbetreibenden Arbeit an Heimarbeiter weitergeben oder Waren herstellen und bearbeiten.

Nettoeinkommen

Das ausgewiesene Nettoeinkommen ergibt sich aus dem Bruttoeinkommen im jeweiligen Monat der Berichtswoche abzüglich Steuern und Sozialversicherung (ggf. auch abzüglich der Beiträge für private, kommunale oder staatliche Zusatzversorgungskassen). Bei unregelmäßigem Einkommen sowie bei Selbstständigen, bei denen nur der Nettobetrag des gesamten Jahres bekannt ist, wird das Jahreseinkommen durch zwölf geteilt. Bei Selbstständigen in der Landwirtschaft wird das Nettoeinkommen nicht erfragt.