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Methodische Vorbemerkungen zur regionalisierten Verausberechnung der Schüler und Schulentlassenen der allgemeinbildenden Schulen

Grundlage der Vorausberechnung ist ein Modell, das das hessische Schulsystem mit seinen verschiedenen Schulformen, wie es zum Zeitpunkt der Modellrechnung organisiert war, abbildet. Sie umfasste neben den Grundschulen die Förderstufen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Integrierten Jahrgangsstufen und Förderschulen in Hessen. Ebenfalls berücksichtigt wurden die kooperativen und integrierten Gesamtschulen. Diese werden nicht separat ausgewiesen; ihre Zweige wurden den entsprechenden Schulformen zugeordnet. Die Modellrechnung wurde sowohl für das Land Hessen als auch für die kreisfreien Städte und Landkreise vorgenommen.

Die vorliegende Vorausberechnung basiert auf der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Hessischen Statistischen Landesamtes aus dem Jahr 2010, die auf der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung aufbaut, und den Ergebnissen der Schulstatistik des Schuljahres 2009/10. Anhand dieser Daten wurden Quoten erzeugt, mit denen die Eintritte in das Schulsystem, die Übergänge innerhalb des Schulsystems sowie die Abschlüsse abgebildet werden.

Die Höhe der Einschulungsjahrgänge für den Zeitraum der Modellrechnung wurden durch die altersspezifischen Einschulungsquoten und die entsprechenden Altersjahrgängen aus der Bevölkerungsvorausberechnung bestimmt. Alle weiteren Jahrgangsstufen wurden mit Hilfe so genannter Übergangsquoten berechnet, die das Übergangsverhalten eines bestimmten Schuljahrgangs in den nächsten Jahrgang im darauffolgenden Schuljahr abbilden. Die Zahlen der Schülerinnen und Schüler an Förderschulen wurden durch Anwendung von förderschulartspezifischen Altersquotienten auf die Bevölkerungsvorausberechnung bestimmt. Für die Vorausberechnung der Schulentlassenen wurden Abgangsquoten verwendet, die für jede Schulform und jeden Abschlussjahrgang ermittelt wurden. Die Vorausberechnung hat Status-Quo-Charakter: Die im Modell verwendeten Quoten sind Ergebnisse der Schulstatistik 2009/10 und wurden über den gesamten Zeitraum der Vorausberechnung konstant gehalten. Die Modellrechnung unterliegt somit der Annahme, dass das Eingangs-, Übergangs- und Abgangsverhalten der Schülerinnen und Schüler bis zum Jahr 2020 dem des Referenzschuljahres 2009/10 entspricht.

Die Daten sind ungerundet ausgewiesen. Dabei handelt es sich um eine Scheingenauigkeit; es soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Modellrechnung genaue Daten liefert. Die ungerundete Darstellung wurde gewählt, damit das Zahlenwerk in sich konsistent bleibt.