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Die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE)

Nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule (Sek. I) versuchen junge Menschen durch berufliche Qualifizierung den Einstieg ins Erwerbsleben vorzubereiten. Wie viele Jugendliche sich in den vielfältigen Bildungsgängen des Übergangsbereichs befinden, ist bislang jedoch unklar. Zudem besteht über die Angebote an beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten keine systematische Übersicht.

Ziel der iABE ist es, das Ausbildungssystem möglichst transparent darzustellen. Die Bildungsgänge werden nach ihrem vorrangigen Bildungsziel den vier Bereichen (Berufsabschluss, Integration in Ausbildung Hochschulreife und Studium) zugeordnet.

Hierfür werden in der iABE verschiedene Statistiken zusammengeführt. Der Schwerpunkt der Datennutzung liegt dabei auf der amtlichen Schulstatistik, aber auch Informationen der Hochschulstatistik, der Personalstandstatistik, der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit sowie weiterer Informationsquellen werden herangezogen, um alle relevanten Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote systematisch und vollständig zu erfassen.

Die Umsetzung der iABE erfolgt im Hessischen Statistischen Landesamt in zwei Projekten:

Länderprojekt Hessen:

Das Konzept der integrierten Ausbildungsberichterstattung wird in Hessen auf Landesebene seit Jahren vorangetrieben und umgesetzt. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Bereitstellung von Kreisdaten für kommunale und regionale Akteure aus Forschung und Politik. Das Projekt „Verstetigung einer integrierten Ausbildungsberichterstattung für Hessen" wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) in Auftrag gegeben und wird aus Mitteln des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Bundesprojekt:

Die Entwicklung einer bundesweiten iABE erfolgt in einem Gemeinschaftsprojekt der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder „Entwicklung eines länderübergreifenden Datensets für das Indikatorensystem Ausbildungsberichterstattung“. Die Federführung liegt beim Hessischen Statistischen Landesamt und dem Statistischen Bundesamt. Das Projekt wird im Zeitraum von Anfang 2009 bis Ende 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) bearbeitet. Inzwischen liegen erste Ergebnisse der iABE vor.