Weniger Aufträge für hessische Industrie
Schwache Inlandsnachfrage im November
Die hessische Industrie verzeichnete im November 2012 ein deutliches Minus bei der Inlandsnachfrage, während sich der Rückgang der Auslandsorders in Grenzen hielt. Insgesamt setzte sich die seit Oktober 2011 zu beobachtende rückläufige Auftragsentwicklung, die nur durch einen vor allem kalenderbedingten Anstieg im Oktober 2012 unterbrochen wurde, fort.
Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die preisbereinigten Auftragseingänge der hessischen Industrie im November 2012 um 6,8 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Die Inlandsaufträge gingen um zwölf Prozent zurück, die Aufträge aus dem Ausland um 2,7 Prozent.
Entgegen der allgemeinen Entwicklung verzeichnete der Maschinenbau ein Plus von 1,2 Prozent. Dagegen mussten die Hersteller von Pharmazeutischen Erzeugnissen ein Minus von 1,2 Prozent und die Chemische Industrie von 8,4 Prozent hinnehmen. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mussten einen Auftragsrückgang von 9,7 Prozent verkraften. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen wurde das hohe Vorjahresniveau um 23 Prozent verfehlt.
Von Januar bis November 2012 erhielt die hessische Industrie preisbereinigt 5,4 Prozent weniger Aufträge als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Inlandsaufträge verringerten sich um 5,9 Prozent, die Auslandsaufträge nahmen um 5,1 Prozent ab.
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