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146/2012          12.07.2012

Zahl der Geburten in Hessen 2011 stagniert
Höchste Geburtenrate im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 1,54 Kindern je Frau

Im Jahr 2011 kamen in Hessen knapp 51 500 Kinder lebend zur Welt. Das waren nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes rund 300 oder 0,5 Prozent weniger Geborene als 2010, jedoch etwa gleich viele wie im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2010. Eine niedrigere Geburtenzahl wurde in Hessen zuletzt 2009 (gut 50 700) registriert, die niedrigste 1985 (rund 49 700 Geborene) und 1997 (gut 63 000) die nachfolgend höchste.

Die Geburtenhäufigkeit – die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Alter von 15 bis unter 45 Jahren – lag wie im Vorjahr bei 1,39. Im Jahr 2009 kamen dagegen rein rechnerisch auf eine Frau 1,36 Lebendgeborene, 1997 waren es 1,4 und 1985 nur 1,29.

In den Kreisen und kreisfreien Städten erreichten die Geburtenraten Werte zwischen 1,25 (Landkreis Marburg-Biedenkopf) und 1,54 (Landkreis Hersfeld-Rothenburg) Kinder je Frau. Deutlich unter dem Hessendurchschnitt liegende Geburtenraten wiesen der Landkreis Gießen (1,27) und der Rheingau-Taunus-Kreis (1,32) aus, während die Zahl der Kinder je Frau in den Landkreisen Offenbach (1,47) und Groß-Gerau (1,51) sowie in den kreisfreien Städten Darmstadt am Main (1,47) und Offenbach am Main (1,5) relativ hoch war.

In der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main (1,39 Kinder je Frau) wurden 2011 absolut die meisten Kinder geboren (7574), im Odenwaldkreis (670) die wenigsten. In drei kreisfreien Städten sowie in acht Landkreisen stieg die Zahl der Geborenen im Vergleich zum Vorjahr, in den übrigen kreisfreien Städten und Landkreisen nahm sie ab. In Frankfurt am Main (plus 169) und im Landkreis Offenbach (plus 114) war die Zunahme am größten. Dagegen verzeichneten der Hochtaunuskreis (minus 189) und der Lahn-Dill-Kreis (minus 123) den stärksten absoluten Geburtenrückgang.

Weitere Auskünfte erteilt:
Diana Schmidt-Wahl
0611 3802-337
bevoelkerung@statistik-hessen.de